FIH zieht Bilanz

Ein turbulentes Jahr

Nach einem turbulenten Jahr mit vielen Herausforderungen zog der Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel in einer voll besetzten Bauernmarkthalle in Ried Bilanz.

Tiergesundheit ein wertvolles Gut

Obmann ÖR Johann Hosner ging auf die Herausforderungen im abgelaufenen Jahr ein. Von versteckten Kameras im Exportstall bis hin zum plötzlichen Exportstopp durch das Auftreten der Blauzungenkrankheit in Österreich gab es einiges zu bewältigen.

Der positive Veterinärstatus Österreichs kommt immer mehr in Gefahr. Obmann Hosner fordert einmal mehr, über die Einrichtung eines Tierseuchenfonds in Oberösterreich nachzudenken. Robert Mallinger präsentierte den Jahresabschluss, welcher bei einer Eigenkapitalquote von 62 Prozent einen Gewinn von 958 Euro aufweist.

Nach einem turbulenten Jahr mit vielen Herausforderungen zog der Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel in einer voll besetzten Bauernmarkthalle in Ried Bilanz. Tiergesundheit ein wertvolles Gut Obmann ÖR Johann Hosner ging auf die Herausforderungen im abgelaufenen Jahr ein. Von versteckten Kameras im Exportstall bis hin zum plötzlichen Exportstopp durch das Auftreten der Blauzungenkrankheit in Österreich gab es einiges zu bewältigen. Der positive Veterinärstatus Österreichs kommt immer mehr in Gefahr. Obmann Hosner fordert einmal mehr, über die Einrichtung eines Tierseuchenfonds in Oberösterreich nachzudenken. Robert Mallinger präsentierte den Jahresabschluss, welcher bei einer Eigenkapitalquote von 62 Prozent einen Gewinn von 958 Euro aufweist. Rinder bekommen mehr Wert Dies war die klare Botschaft von Dr. Josef Grünanger, Geschäftsführer der Firma Großfurtner. In seinem Vortrag zeigte der Referent die Gründe für die aktuell und aus seiner Sicht auch in nächster Zukunft sehr hohen Preise für Rinder und Rindfleisch auf. Die Produktion ist in vielen Ländern Europas rückläufig. Die USA wurden vom Exporteur zum Importeur. Die Türkei importiert immer mehr Rindfleisch aus der EU, vor allem aus Polen. Die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Produktion in Oberösterreich sind sehr gut, wenn es gelingt, die Einführung ständig neuer Auflagen, welche zusätzliche Investitionen erforderlich machen, zu stoppen. Geschäftsführer Miesenberger zeigte die erfreulichen Preisentwicklungen auf den Kälber-, Schlachtrinder- und Zuchtrindermärkten auf. Es wurde auch Bilanz über die positive züchterische Entwicklung gezogen. Die Maßnahmen im Zuchtprogramm werden von den Züchtern und Mitarbeitern hervorragend umgesetzt. Dies zeigt sich in einer sehr hohen Teilnehmerquote bei Forschungsprojekten, in der höchsten Lebensleistung der Kühe, in der Nachfrage von genetisch hornlosen Stieren durch Käufer aus Deutschland und im überregionalen Absatz von Samen der Besamungsstation Hohenzell. Erfolgreiche Züchter geehrt Unglaubliche 122 Kühe erreichten die magische Grenze von über 100.000 kg Lebensleistung. Den Besitzern wurden Plaketten der Rinderzucht Austria überreicht. Über Staatspreismedaillen freuten sich die erfolgreichen Aussteller der Agro Tier in Wels. Mit dem begehrten Dr. Anton-Pohl-Preis wurden Manuela und Robert Stahr aus Diersbach für ihre Kuh Laila ausgezeichnet.

Manuela und Robert Stahr mit Sohn Sebastian, aus Diersbach, freuten sich über den einmal jährlich zu vergebenden Dr. Anton Pohl Preis.
v.l.n.r.: OÖ Landesbäuerin ÖR Johanna Haider, Robert Stahr, FIH GF Dr. Josef Miesenberger, Manuela Stahr, FIH Obmann ÖR Johann Hosner, Sebastian Stahr, LK OÖ Kammerdirektor Karl Dietachmair, Obmann Rinderzucht Austria Sebastian Auernig
Fotograf: dualpixel

Rinder bekommen mehr Wert

Dies war die klare Botschaft von Dr. Josef Grünanger, Geschäftsführer der Firma Großfurtner. In seinem Vortrag zeigte der Referent die Gründe für die aktuell und aus seiner Sicht auch in nächster Zukunft sehr hohen Preise für Rinder und Rindfleisch auf. Die Produktion ist in vielen Ländern Europas rückläufig. Die USA wurden vom Exporteur zum Importeur. Die Türkei importiert immer mehr Rindfleisch aus der EU, vor allem aus Polen. Die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Produktion in Oberösterreich sind sehr gut, wenn es gelingt, die Einführung ständig neuer Auflagen, welche zusätzliche Investitionen erforderlich machen, zu stoppen.

Geschäftsführer Miesenberger zeigte die erfreulichen Preisentwicklungen auf den Kälber-, Schlachtrinder- und Zuchtrindermärkten auf. Es wurde auch Bilanz über die positive züchterische Entwicklung gezogen. Die Maßnahmen im Zuchtprogramm werden von den Züchtern und Mitarbeitern hervorragend umgesetzt. Dies zeigt sich in einer sehr hohen Teilnehmerquote bei Forschungsprojekten, in der höchsten Lebensleistung der Kühe, in der Nachfrage von genetisch hornlosen Stieren durch Käufer aus Deutschland und im überregionalen Absatz von Samen der Besamungsstation Hohenzell.

Erfolgreiche Züchter geehrt

Unglaubliche 122 Kühe erreichten die magische Grenze von über 100.000 kg Lebensleistung. Den Besitzern wurden Plaketten der Rinderzucht Austria überreicht. Über Staatspreismedaillen freuten sich die erfolgreichen Aussteller der Agro Tier in Wels. Mit dem begehrten Dr. Anton-Pohl-Preis wurden Manuela und Robert Stahr aus Diersbach für ihre Kuh Laila ausgezeichnet.

Autor: Dr. Josef Miesenberger, FIH

weitere interessante News

Schitzenhofer Sophie mit Ravioli