KM Ried 10.3.2025 – Marktbericht
Kälbervermarktung über Versteigerungen lohnt sich
Bei der Kälberversteigerung am 10. März in Ried, Oberösterreich, wurden 507 Kälber angeboten. Es wurden alle Tiere verkauft. Die Durchschnittspreise bei den einzelnen Kategorien waren im Bereich der Erwartungen. Bei den Kuhkälbern blieben die Durchschnittspreise im Vergleich zur letzten Versteigerung nahezu unverändert. Auffällig sind die hohen Durchschnittspreise für die weiblichen Nutzkälber, welche sich auch positiv auf die Preise der weiblichen Zuchtkälber auswirken. Der Durchschnittspreis bei den Zuchtkälbern betrug € 6,26 netto. Bei einem Durchschnittsgewicht von 108 Kilogramm ergibt sich ein durchschnittlicher Auszahlungspreis von über € 700,– brutto.
Von Anfang an sehr flott verlief die Versteigerung bei den Stierkälbern. Die Nachfrage durch die heimischen Mäster ist sehr rege. Dies ist auf das knappe Angebot, aber auch auf die sehr guten Stierpreise zurückzuführen. Im Vergleich zur letzten Versteigerung war die Preisdifferenzierung wesentlich stärker. Wiederholt erzielten Kälber Preise von über € 7,50 netto pro Kilogramm. Der Durchschnittspreis blieb mit € 6,32 netto, bei 102 Kilogramm nahezu unverändert. Circa ein Drittel der Kälber wurden von den anwesenden Firmen erworben.
Die gemeinsame Vermarktung von Kälbern über die Versteigerung lohnt sich mehr denn je.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)