Die vierte Frühjahrsversteigerung in Rotholz, Tirol, fand am 12.03.2025 statt und zog ein breites Spektrum an Käufern an. Sowohl private Interessenten als auch gewerbliche Käufer waren vertreten, was zu einer lebhaften Atmosphäre und einer starken Nachfrage führte. Die Versteigerung bot eine Vielzahl von Rindern aus verschiedenen Kategorien. Insgesamt verzeichnete man einen Auftrieb von 416 Stück, darunter sind nach wie vor die Jungkühe aller Rassen die stärkste Kategorie. Aber auch trächtige Kalbinnen, Kälber sowie Zuchtbullen wurden angeboten.
Die Verkaufskategorie mit der größten Nachfrage waren die 43 Erstlingskühe der Rasse Holstein mit einem durchschnittlichen Zuschlag von 3.300 Euro, aber auch für die 143 Fleckvieh-Jungkühe wurden sehr gute Durchschnittpreise erzielt. Man verzeichnete einen mäßigen Auftrieb von trächtigen Kalbinnen, welche im Schnitt um 2.431 Euro den Besitzer wechselten.
Es ist ein klarer Trend zu erkennen, dass das optimale Verkaufsprodukt die leistungsbereite Jungkuh ist, der beste Zeitpunkt für die Vermarktung ist zirka drei bis sechs Wochen nach der Kalbung.
Die HERZSCHLAG-Tochter ANNA von Hans-Peter Obholzer aus Schwaz wechselte um 4.000 Euro nach Deutschland.
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Die zweitlaktierende Fleckvieh-Kreuzungskuh ALINA von Josef Hörbiger aus Auffach wurde um 4.640 Euro nach Belgien verkauft.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)