Viele Landwirte nützen aktuell die gute Marktsituation am Zuchtviehmarkt und verkaufen ihre Tiere über die Versteigerungen. Auch bei der Versteigerung am 19.02.2025 in Rotholz, Tirol, konnte man mit 406 aufgetriebenen Tieren einen großen Auftrieb verzeichnen.
Stärkste Kategorien in Preis und Stückzahlen bleiben weiterhin die Jungkühe, welche das hohe Preisniveau der letzten Märkte halten bzw. übertreffen konnten. Im Preis steigern konnten sich vor allem die FV-Jungkühe, welche sich in mittlerer Qualität präsentierten.
Im Rahmen der Versteigerung wurde auch der nach GZW höchste weibliche Nachkomme des Stieres MONORON versteigert. Dieses Elitekalb vom Zuchtbetrieb Christoph Schroll aus Westendorf wechselte nach einem langen Bieterduell um einen Zuschlagspreis von 22.900 Euro zu einem Zuchtbetrieb nach Bayern.
Weiterhin gibt es einen klaren Trend hin zur frischlaktierenden Milchkuh.
Die fünf FV-Herdebuchstiere erlösten im Schnitt 2.800 Euro.
Das kleine Angebot an Kalbinnen konnte ebenfalls flott versteigert werden.
Gefragt waren auch die noch etwas älteren Kälber, welche zu sehr guten Preisen verkauft wurden.
Die WALLACE Pp-Tochter EMILIA von Markus Hölzl aus Westendorf wechselte um 3.940 Euro den Besitzer.
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BERGWUNDER (Monoron x GS Hoeri) vom Zuchtbetrieb Christoph Schroll aus Hopfgarten im Brixental wurde um 22.900 Euro verkauft.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)